Bertha Dudde 1891 - 1965
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Gut und Böse -
Krankheit und Leid

Autor:  Klaus Schmedemann

  
 

14. Gut und Böse - Krankheit und Leid

Das Böse ist nicht gottgewollt aber zugelassen, damit auch die Auswirkung gottwidrigen Handelns dem Menschen teilweise drastisch und direkt vor Augen geführt wird. Dennoch ist immer noch Gott allein der Herr über Leben und Tod. Er allein entscheidet, ob ein schändliches Vorhaben auch zur Ausführung kommen wird, er allein entscheidet, was geschehen wird, wenngleich der Gegner Gottes wütet. Gottes Allgüte wird von alldem nicht infrage gestellt, denn ihm ist nichts unbekannt, weiß er doch um die Beschaffenheit einer jeden Seele, er weiß genau, was ihr noch aus den Vorverkörperungen an Negativem anhaftet, wo ihre Schwächen liegen und ob die Seele in ihrer Entwicklung, anstatt emporzusteigen, eher Gefahr läuft, tiefer abzusinken als zuvor. In solchen Fällen wird Gott das Erdenleben an einem bestimmten Punkt abbrechen um die Seele dann in ein leichter zu bewältigendes Umfeld zu versetzen, das den Aufstieg sicherstellt, sei es auf einem anderen materiellen Schöpfungswerk als der Erde oder im Jenseits.

Obwohl also die Seele den Reifegrad erreicht hat, der eine Verkörperung als Mensch zulässt, kann das Erdenleben zu schwer sein, dass die Seele daran scheitern würde. Dies kann auch den Tod von kleinen und kleinsten Kindern erklären, für deren seelische Weiterentwicklung stets gesorgt ist, denn kein Wesen bleibt ohne göttlichen Beistand.

Aktives Liebewirken oder Erdulden von Leid bewirken die Läuterung der Seele, die schlackenfrei und lichtdurchlässig ins Lichtreich Gottes eingehen soll, will sie der direkten Zustrahlung göttlicher Kraft teilhaftig werden. Krankheit und Leiden können auch göttliche Erziehungsmittel sein, Menschen die Möglichkeit zu nehmen, die Annehmlichkeiten ihres materiellen Wohlstandes recht zu genießen – und sie zum Nachdenken über den Lebenssinn zu drängen.

Aber selbst wenn durch Naturgewalten Menschen zu Tausenden dahingerafft werden, kann stets davon ausgegangen werden, dass sich dadurch keinerlei Nachteile für ihre Seelen ergeben werden, auch wenn ihre menschliche Daseinsspanne nicht bis zu einem hohen Lebensalter reicht. Die Dauer der menschlichen Existenz ist stets so bemessen, dass ein jeder, der selbstverantwortlich für sich entscheidet, diese bei gutem Willen ausreichend nützen kann, um optimalste geistige Vorteile für das ewige Leben daraus zu ziehen.

Nur zum Abschluss einer Erlösungsperiode, mit dem Tag des „Gerichts“, werden die „Tore zum Jenseits“ geschlossen; Es ist daher als ein Gnadenakt göttlicherseits anzusehen, wenn kurz zuvor noch Hunderte und aber Hunderte Millionen Menschen aus ihrem Erdenleben abberufen werden, damit diese ihre seelische Entwicklung im jenseitigen Reich fortsetzen können, denn es wird unausweichlich denen, die dann noch auf Erden leben, etwas unsagbar viel Schlimmeres zuteil: Die Auflösung und Neubannung in die Materie der neuen Erde, für das freie Geistige eine unsagbare Qual der Fesselung für eine erneute lange, lange Zeit (...und die Lebenden werden die Toten beneiden).

Das Leben ist unendlich; Die Lebensspanne als Mensch ist verschwindend gering im Vergleich zur unbegrenzten Ewigkeit, die der Seele zur Verfügung stehen kann. Daher messen Menschen ihrem natürlichen Leben in falscher Hinsicht viel zuviel Bedeutung bei. | Weiter zum nächsten Kapitel |

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