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»Ihr seid die Generation,
die das Ende erlebt...
«

oder ...
nur das Lesen der Dudde-Offenbarungstexte im Zusammenhang gibt Klarheit und rechtes Verständnis.                Autor:   Franz-Josef Davids

  
 

Anmerkungen zur Kundgabe BD. 4116 und BD. 4528

4116    Untergang der alten Erde,  Erleben im Fleisch .... Mahnung ....

4528    Hinweis auf Naturkatastrophe .... Überraschung ....

Es kann nicht verwunderlich sein, wenn das Studium der Kundgabe BD. 4116 aus dem Jahr 1947 beim ersten Lesen Irritationen auslöst, verbunden mit vordergründigen Überlegungen, die natürlich sich zunächst und spontan auf Zeitberechnungen beziehen.

Im Fleisch(leib) sollen noch diejenigen Personen das Ende dieser Erde erleben, die … wann leben oder gelebt haben?

Diese Kundgabe richtete sich doch auch an Bertha Dudde selbst … oder?

Bertha Dudde starb 1965 und konnte somit das vorausgesagte Ende dieser Erde mit ihrer völligen Umgestaltung nicht miterleben … im Fleisch. Auch (fast) alle anderen Personen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts, die damals von dieser Kundgabe Kenntnis nahmen und sich hatten ansprechen lassen, leben ebenfalls nicht mehr.

Habe ich es mit der BD. 4116 von 1947 also mit einer falschen Aussage, gar falschen Prophezeiung zu tun?

Ist mit dieser Prophezeiung jetzt Bertha Dudde als falsche Prophetin überführt, zumal der Lauf der Geschichte die Aussagen in BD. 4116 und BD. 4528 als falsche Botschaften zu entlarven scheint?

BD. 4528 aus dem Jahr 1948: „Ich habe euch dies gesagt, und Ich sage es euch immer wieder, daß ihr die Generation seid, die das Ende erlebt.“

Können heute die Botschaften vom Ende dieser Erde durch Dudde für klar denkende Menschen nur noch als Mythos oder Metapher eine Bedeutung haben, wie von einem kritischen Erklärer in den letzten Jahren mit souveräner Distanz vollmundig ausgelegt wurde?

Um mir selbst diese Frage zu beantworten, tue ich das, - hartnäckig wie ich bin und allen klugen Erklärern zum Trotz -, was mir der Herr bei Dudde für das gesamte Werk empfiehlt …, ich versenke mich mehr und mehr in Sein Wort.

Und jetzt gibt Er mir diese Frage:

Kann Gott etwas von einem Menschen verlangen, was dieser nicht leisten kann?

Die Antwort ist klar:   Nein, Gott verlangt von uns Menschen und auch den besonders „folgsamen“ Dudde-Lesern nichts, was diese ganz offensichtlich nicht leisten können… und das auch schon 1947.

1947 war für Bertha Dudde, 2 Jahre nach Beendigung des zweiten Weltkrieges, der Vertreibung aus Schlesien und Neueinrichtung mit ihrer Familie im Westen der neuen deutschen Republik, sicherlich kein einfaches Jahr.

Während der letzten 10 Jahre ihres Lebens hatte Bertha Dudde 4116 Kundgaben bis zum 2. September 1947 empfangen dürfen.

An einem Gesamtdruck oder Drucklegung und somit ernsthaften Verbreitung der bisherigen Kundgaben konnte zu diesem Zeitpunkt also noch nicht konkret zu denken sein.  Bertha Dudde hatte damals sicherlich ganz andere Sorgen.

Deshalb werden 1947 nicht viele Menschen gelebt haben, die überhaupt die Möglichkeit hatten, im anempfohlenen und nötigen Umfang sich „hineinzuversenken“ in Sein Wort.

Genau das wird aber in BD. 4116 angemahnt:

Nur wer sich mit Gott zugewandtem Willen in Sein Wort hineinversenkt, bekommt Verständnis und die Klarheit, die nötig ist, um die Notwendigkeit einer Totalumgestaltung der alten Erde annehmen und so fest glauben zu können, dass dies dann auch felsenfest überzeugt weitergesagt werden kann… heißt es hier sinngemäß.

BD. 4116: „Warum erscheint euch der Gedanke an ein Ende, verbunden mit einer totalen Zerstörung der alten Erde, unglaubwürdig und unannehmbar? Weil ihr selbst gern noch leben möchtet, weil ihr noch nicht vorbereitet seid und weil ihr euch zuwenig versenket in Mein Wort, das euch in aller Klarheit die Notwendigkeit einer Totalumgestaltung der alten Erde darlegt und euch zum tiefen Glauben führt, so ihr euch mit Mir zugewandtem Willen hineinversenket und jedes Wort als aus dem Himmel kommend aufnehmet und danach lebet .... “

Da Gott nichts verlangt, was nicht zu leisten ist, muß hier festgehalten und gefolgert werden, dass der Herr bei Dudde also nicht die möglichen wenigen Leser Seines Wortes aus dem Jahre 1947 meinen kann, … und folglich zu diesen auch nicht sagt, dass sie das Ende noch im Fleisch erleben werden.

Konnte 1947 die damalige kleine Schar der Dudde-Leser auch schon unterteilt werden in die noch eher Schwachgläubigen oder Suchenden und in die schon erwachten Endzeitjünger?  Diese Zweiteilung, diese unterschiedlichen Adressaten Seiner Ansprache, finden wir im Dudde-Werk ja durchgängig und auch in BD. 4116.

Gott verlangt nur das uns Mögliche.  Wann war es einem gewillten Leser, Prüfer oder einfach Suchenden aber erstmals möglich im nötigen und empfohlenen Umfang sich in die Dudde-Offenbarung „hineinzuversenken“ und damit der Mahnung aus BD. 4116 nachkommen zu können?

Ich meine, dies war sogar dann noch nicht möglich als im Jahre 1965 die letzte Kundgabe BD. 9030 empfangen worden war. Denn wer bekam damals 1965 die handschriftlichen noch handwarmen Aufzeichnungen Bertha Duddes sofort vorgelegt, um sich jetzt im gesamten Werk inhaltlich umfassend kundig zu machen?

Es waren chronologisch empfangene und niedergeschriebene Texte, die deshalb aber heute nicht als Tagebucheintragungen aufzufassen sind. Dies muß festgehalten werden, weil Leute, die beeindrucken wollen als Religionswissenschaftler, dies seit einigen Jahren fälschlich behaupten.

Also, wer wusste 1965, dass das große Werk jetzt zum „Hineinversenken“ bereit stand?

Man wird diese Menschen vielleicht nur an 10 Fingern aufzählen können.

Auch das Jahr 1965 kann nicht als das Jahr oder allgemein als die Zeit gelten, von der der Herr einmal wohlweislich zu Dudde sprach, BD. 657 am 18.11.1938: „Es werden noch Zeiten vergehen, ehe das große Werk vollendet ist und zur Einsichtnahme der Menschheit geboten werden kann.“

BD. 871 am 18.4.1939: „Wohl werden noch Zeiten vergehen, bis dieses Werk der wahren Bestimmung zugeführt wird, doch in dieser Zeit (also bis dahin, FJD) werden viele noch sich Kraft und Stärkung holen aus dem Wort des Herrn, das durch Seine Gnade und immerwährende willige Mitarbeit deinerseits seinen Fortgang nehmen und noch unsagbaren Segen den Menschen bringen soll.“

Ein weiterer Aspekt: Die noch 4786 folgen sollenden Kundgaben von 1947 bis 1965 gehören zweifellos zu den unentbehrlichsten Kundgaben des Gesamtwerkes.  Ohne deren Lesemöglichkeit wäre es vermessen, nein unmöglich, ein ausschöpfendes Hineinarbeiten in alle Zusammenhänge des Werkes vom ernsthaft Interessierten zu verlangen, um dann ein umfassendes Verständnis zu erwarten.

Ich gehe davon aus, dass das Dudde-Werk eine in sich komplexe Einheit darstellt, zu erkennen nur mit der nötigen geistigen Spannweite oder mit ausreichendem geistigen Überblick.

Mosaiksteinchen aus der Nähe betrachtet lassen auch noch nicht das Gesamtbild erkennen, dazu braucht es eben den nötigen Abstand. Die Gesamtwirkung eines Mosaiks erfordert vom Betrachter eine gewisse Übersicht.

Insofern: jede an uns überkommene Kundgabe hat ihre Bedeutung sowohl einzeln als auch besonders im Zusammenhang mit den vorangehenden wie noch nachfolgenden Kundgaben.

1047    Sendungen in bestimmter Ordnung gegeben .... Lehrtätigkeit ....

BD. 1047 vom 10.8.1939:

„Vernehmet, was des Herrn Wille ist: Die Sendungen von oben werden in einer bestimmten Regelmäßigkeit und Reihenfolge gegeben und sind also in einer bestimmten Ordnung übermittelt worden.

Ihr werdet jedoch diese Reihenfolge erst dann herausfinden, wenn ihr in vollstem Wissen steht, denn es sind die Weisheiten fortlaufend den Menschen gegeben worden, scheinbar ohne Zusammenhang miteinander zu haben, und es sind daher alle Gaben von oben in sich abgeschlossene Weisheiten, doch unbedingt nötig, um die folgenden verständlich zu machen.

Alles trägt nur dazu bei, die Denktätigkeit des Menschen anzuregen und also Fühlung zu nehmen mit allem Geistigen, das euch umgibt.

Es müssen sonach die Lehren so geboten werden, daß der Mensch in alle Gebiete Einblick nehmen und dann darüber nachdenken kann, und es müssen alle Kundgaben für den Empfangenden so verständlich geboten werden, daß er alles, was er in dieser Art bekommt, begreift und ihm sowohl die Schöpfung als auch die jenseitige Tätigkeit der Geistwesen gewissermaßen bildlich vor Augen geführt wird.

Und dies geschieht in sorgsam vorbereiteten Belehrungen, die wieder so aufeinanderfolgen, wie die Denkfähigkeit und das Begriffsvermögen das Gebotene aufnehmen kann. Daher sind die Kundgaben zeitweise scheinbar ohne jeden Zusammenhang .... es wird bald das eine, bald das andere Thema gewählt zu ausführlicher Betrachtung, denn die Notwendigkeit dessen erkennen die lehrenden Geistwesen jederzeit und ergänzen daher immer dann mangelndes Wissen, wenn diese Notwendigkeit vorliegt.

Es müssen immer wieder Wiederholungen geboten werden so lange, bis das Erdenkind völlig durchdrungen ist und ihm die Bedeutung und Wichtigkeit des übermittelten Geistesgutes klargeworden ist.

Ein einmaliges Lehren und Unterbreiten würde nicht zu solchem Wissen führen, wie es nötig ist, um gleichfalls lehrend zu wirken ....

Und es muß wiederum mit äußerster Klarheit und Bestimmtheit eine jede geistige Frage beantwortet werden können, soll die göttliche Lehre Eingang finden unter den Menschen, und dazu ist größtes und umfangreichstes Wissen erforderlich ....

Und darum gehen dir so oft Kundgaben zu, die du empfangen zu haben glaubst. Und es ist dies nötig, auf daß klar und eindeutig einst durch dich belehrt werden kann, der dich um Erklärung des göttlichen Wortes angeht.

Und nur größte Aufmerksamkeit und williges Aufnehmen bringt in kurzer Zeit eine bestimmte Reife zustande, daher ist eine jede Kundgabe wohlweislich bedacht und geht dir zu nach dem Willen des Herrn ....  Amen“

Für die BD. 182 von 1937 entfiele wie für die BD. 9030 von 1965 ein weiterer tiefer Sinn, wäre es nicht so.

Die Perspektive der BD. 4116 eröffnet und fordert einen Blick voraus, weiter hinaus über das Jahr 1965 dem Empfang der letzten abschließenden Kundgabe des Werkes.

Die BD. 4116 impliziert, dass dem Leser ein Hineinversenken in das Gesamtwerk möglich ist, … dass erfüllbar ist, was sie gleichzeitig anmahnt.

Nun steht die Gretchenfrage im Raum: Wann oder zu welchem Zeitpunkt waren denn nun endlich alle Bedingungen erfüllt oder gegeben, die dem ernsthaft Suchenden dieses von mir so oft zitierte „Hineinversenken“ in Sein Wort tatsächlich ermöglichte?

Durch das Lesen von Themenheften konnte man der vom Herrn bei Dudde angemahnten Forderung wohl kaum so komplett nachkommen, wie es die pädagogische und seelsorgerische Führung beim Lesen im Kontext des Gesamtwerkes erfüllt.

Die nur ausschnittweise Veröffentlichung des Werkes hatte von Anfang an eine andere Bedeutung und war in ihrer teilweisen Einseitigkeit auch nie sicher vor Verständnisfehlern oder Fehlinterpretationen.

Das Gesamtwerk war im Oktober 2000 in einer ersten Buchedition und auf CD-ROM fertig ediert, und man kann sagen, damit wurde es endlich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich … oder wie es bei Dudde entsprechend BD. 657 verlauten würde: »Das große Werk  ist vollendet und kann zur Einsichtnahme der Menschheit geboten werden.«

Die Rezeptionsgeschichte konnte beginnen.

Als Fazit gehe ich davon aus, dass das Ende des Jahres 2000 den absolut frühest möglichen Zeitpunkt bildet, auf den gleichzeitig und deckungsgleich diese Forderungen, Mahnungen und Hinweise der Kundgabe BD. 4116 zutreffen.

Noch einmal BD. 4528 von 1948: „Ich habe euch dies gesagt (1948 durch diese und andere Kundgaben, FJD), und Ich sage es euch immer wieder (heute in der Gegenwart auch durch diese Kundgabe und durch viele andere Diener Gottes, FJD), daß Ihr die Generation seid, die das Ende erlebt.“

 
 

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