Bertha Dudde 1891 - 1965
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Sinn und Zweck des Erdenlebens als Mensch

Autor:  Klaus Schmedemann

  
 

7. Sinn und Zweck des Erdenlebens als Mensch
                Denkfähigkeit und Gedanken, Schicksal des Menschen

Das Leben als Mensch ist somit nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Die Seele des Menschen, der einstmals gefallene Urgeist, führt auf Erden gewissermaßen wieder ein Probeleben in einer beschränkt zugestandenen Freiheit der Möglichkeiten, um in dieser Existenzform einen rechten Willensentscheid treffen zu können. Um nun ihren freien Willen recht zu richten muss die Menschenseele zunächst belehrt werden, was göttlicher Wille ist. Ihr muss erklärt werden, dass von ihr erwartet wird, sich aus eigenem Entschluss und Antrieb wieder zur Liebe, dem göttlichen Urelement, das auch sie geschaffen hat, zu gestalten. Ihr muss vorgestellt werden, dass nur die uneigennützige, gebende, beglücken-wollende Liebe die Form der Liebe ist, die allein göttlich genannt werden kann. Sie muss wissen, dass alle Gedanken, Handlungen oder Unterlassungen, die ihre Beweggründe in einem Verstoß gegen das göttliche Liebegebot haben, als Sünde bezeichnet werden. Dann erst kann ihr begreiflich gemacht werden, wie eine Ordnung einzig beschaffen sein muss, die auf ewig in sich stabil erhalten werden kann und die allein nur die göttliche Ordnung ist.

Als göttliche Hilfe im Erdenleben ist nun jedem Menschen zu Beginn seiner Verkörperung ein kleiner Funken reinen göttlichen Geistes als Anteil seines Schöpfers beigegeben, der ihn nun innerlich sanft zu drängen beginnt, gut sein zu wollen, zu denken und zu handeln und der sich zunächst unbewusst als feine, leise Stimme des Gewissens kundgibt. Auf diese Weise ist göttlicherseits bewirkt, dass jede Seele bei ihrer Inkarnation als Mensch, gleichgültig in welche Zeit, in welchen Kulturkreis und in welche soziale Schicht sie auch hineingeboren wird, stets dieselben geistigen Grundvoraussetzungen vorfindet, die sie nun im freien Willen zur Aufwärtsentwicklung nützen kann oder auch nicht. Auch darum entspricht die Nähe zur göttlichen Ordnung (Selbstlose Liebe, Gerechtigkeit) im Grunde viel mehr der urinnersten Beschaffenheit und Bedürftigkeit der menschlichen Seele, als die Entfernung von Gott.

Gibt die Seele nun dem Drängen des Geistes in sich nach, kann sie wachsen und reifen, die eigennützigen Begehrlichkeiten des Körpers zurückstellen, indem sie die Materie Stück für Stück überwindet. Der Mensch erkennt dann, was seiner seelischen Aufwärtsentwicklung zuträglich ist, und welche Begehrlichkeiten lediglich für eine Anregung der Sinne sorgen, in welcher Form dies auch immer geschieht. Er ist dann fähig, allem ein gerechtes Maß zuzuordnen, denn er herrscht dann über die Materie, indem ihm diese lediglich als Mittel zum Zweck und zu ihrem eigenen Vorteil dient, und lässt sich nicht widerstandslos von ihr beherrschen, denn von der Materie und ihren Genüssen wird nichts bleiben nach seinem Leibestode.

Gilt das Streben der Seele vorrangig der geistigen Entwicklung, kann sie den Erdenweg erfolgreich zurücklegen dergestalt, dass sie einen Reifegrad erreicht, der ihr ein entgültiges Freiwerden von jeglicher Außenform einträgt und ein Wiedereintreten in das Lichtreich Gottes nach ihrem Leibestode gestattet, um dann als seliges Geistwesen ein ewiges Leben zu führen. | Weiter zum nächsten Kapitel |

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