Bertha Dudde 1891 - 1965
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Absolute Wahrheit,
subjektive Wahrheit?
Ein kommentierendes Fazit...

Autor:  Klaus Schmedemann

  
 

18. Absolute Wahrheit, subjektive Wahrheit? 
                                        Ein kommentierendes Fazit...

Obwohl die Kundgaben stets die ewige Gottheit, welche sich als die reine Wahrheit selbst benennt, als Quelle beanspruchen, wird aber bemerkenswerterweise auf einen expliziten Wahrheitsanspruch in Form einer direkten konkreten Aussage (Das nun folgende ist die absolute, reine Wahrheit: ...) verzichtet. Vielmehr wird eine Fülle möglicher relevanter Prüfkriterien zur Feststellung göttlicher Wahrheit vorgestellt, sodass ein jeder Mensch selbst an dieses Werk den Maßstab der Glaubwürdigkeit anlegen kann, um zu einem ihn innerlich überzeugenden Ergebnis zu gelangen.

Es entbehrt natürlich jedweder ernsthafter Glaubwürdigkeit, den Anspruch auf Wahrheitsgehalt einer Aussage nur mit dem Argument angeblicher göttlicher Herkunft zu begründen.

Ganz anders sieht es aus, wenn das durch die Kundgaben vermittelte Geistesgut insgesamt in einer Weise für sich selbst spricht, wie es in dieser Einführung durchgängig dargestellt werden kann; Indem sich ein nahezu widerspruchsfreies, in sich geschlossenes, lückenloses, erklärendes, verständliches, nachvollziehbar plausibles Bild der Beschaffenheit der materiellen und geistigen Realität ergibt, das in der Lage ist, sogar Mysterien entbehrlich zu machen, Erkenntnislücken zu schließen, Widersprüche aufzulösen und offene Fragen zu beantworten, wo Erklärungsversuche durch Herleiten aus rein biblisch begrenzter Quelle bislang scheitern mussten.

Wenn noch dazukommt, dass all diese nun möglichen, weiterführenden Erkenntnisse dem biblischen Kontext nicht grundlegend widersprechen, sondern höchstens Teilen der bislang als verbindlich geltenden Auslegung, dann kann das selbst einen Skeptiker durchaus aufhorchen lassen.

Aber damit nicht genug; Das göttliche Neuoffenbarungswerk Bertha Duddes ist in seiner einzigartigen Geschlossenheit, in seiner vernetzten Gesamtheit, gewissermaßen als ein geistiger Maßstab verwendbar, insofern ein ernsthaft geistig Prüfender eine beliebige andere Glaubens- und Erkenntnislehre mit ihren Aussagen bildlich gesprochen gegen den lichtspendenden, lückenlosen Hintergrund der göttlichen Neuoffenbarung halten kann und spontan die vorhandenen inhaltlichen Unvollständigkeiten, Ungereimtheiten oder Widersprüche im Geflecht der Argumentation jener anderen Lehre zu entdecken und zu benennen imstande ist.

Zudem ist die einmütig durchgängige Darstellung der vom Menschen anzustrebenden, göttlichen Ordnung, die das ganze Werk durchzieht, und die sich daraus ergebende ethisch moralische Wertvorstellung aus dem Blickwinkel theologischer Ethik kaum zu überbieten.

Dennoch, letztendliche Gewissheit kann sich jeder Mensch nur auf eine einzige Weise schaffen, indem er auch dieses Werk der Neuoffenbarung lediglich als das ansieht was es ist: Ein Mittel zum Zweck. Alles auf diese ungewöhnliche Weise gebotene geistige Wissen, alle wahrheitsgemäße Erkenntnis geistiger Zusammenhänge, kann dennoch keinen Menschen in die Lage versetzen, sich selbst zu erlösen, sondern soll nur einem Ziel dienen: Dass der Mensch sich ernsthaft und voll vertrauend wieder seinem Gott und Schöpfer, seinem himmlischen Vater, innerlich zuwendet und zu ihm das Verhältnis eines Kindes zum Vater herstellt durch innige Gedanken oder Gebet; Wenn es dann geschieht, dass die ewige Gottheit die Seele seines Kindes sanft berührt, wenn es geschieht, dass plötzlich das innerste des Menschen von einem unsagbar tiefen Frieden erfüllt wird, von einem Eindruck unendlicher Geborgenheit und Sicherheit, dann erst ist es um die Seele des Menschen entgültig geschehen; Denn dann bedarf es keinerlei Beweises mehr, ob ein Gott existiert, oder nicht, dann hat das Kind ewige Gewissheit; Es hat seinen Gott und Schöpfer, seinen liebenden Vater wiedergefunden und wird ihn niemals wieder verlassen wollen...

 
 

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