Bertha Dudde 1891 - 1965
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Gotteskindschaft

Autor:  Klaus Schmedemann

  
 

11. Gotteskindschaft

Das sichtbare Universum wie auch der jenseitige Bereich enthält demnach unzählige Schöpfungswerke auf oder in denen geistiges Ausreifen für die Wesen leichter möglich ist, als auf Erden. Die Erde ist im ganzen materiellen Universum das wohl armseligste Schöpfungswerk für das geistig Aufwärtsstrebende, denn sie stellt wohl die härtesten Anforderungen, weil sie auch der Reifungsort für das zutiefst gefallene Geistige ist.

Trotz alledem ist einzig auf dieser Erde das Erreichen der Gotteskindschaft möglich. Nur deshalb ging Jesus Christus hier seinen Lebensweg und nicht woanders.

Der Begriff der „Gotteskindschaft“ bezeichnet den erfolgreichen Abschluss des Prozesses zur Willens- und Wesenswandlung der menschlichen Seele auf Erden zum Göttlichen hin.

Die Anforderungen zum Erlangen der Gotteskindschaft sind nicht leicht, erfordern sie doch in letzter Konsequenz ein vollständiges Denken, Fühlen und Handeln ganz im göttlichen Willen – ein bewusstes „Verleugnen“ des eigenen Ich, also eines für unwichtig Erachtens der eigenen menschlichen Begierden und Wünsche, ein „Überwinden“ der Materie, auf das diese dem Menschen zwar diene, er sich aber innerlich niemals aus Begehren an sie binde.

Die Gotteskindschaft ist das Endziel des Planes zur „Vergöttlichung“ allen Geschaffenen. Dies setzt stets voraus, dass das „Kind“ ein inniges, unlösbares Band zu seinem „Vater“ anknüpft, der sich selbst nichts sehnlicher wünscht, dass das geschieht, um es dann mit seiner ganzen Liebe umfangen und es ewiglich beglücken zu können. (Was noch keines Menschen Auge gesehen,...)

Ganz entscheidend ist aber nun, dass der Status der Gotteskindschaft nicht von Gott direkt vergeben werden kann, sondern jedes Wesen diesen selbst aktiv anstreben muss. Wäre die Gotteskindschaft eine direkte göttliche Zuwendung nur aus Gnaden, erhielte Gott als Ergebnis lediglich „gerichtete“ Geschöpfe, Wesen, die aufgrund ihrer dann vorliegenden, von ihm selbst verursachten Beschaffenheit nicht anders könnten, als immer nur in göttlichen Willen zu denken, zu wollen und zu handeln. Solcherart Wesen aber hätte sich Gott auch direkt von Beginn an erschaffen können, wenn das seine Motivation gewesen wäre.  Erst der völlig unbedrängte, freie Willensentscheid und das aktive Streben des Wesens seinem Gott und Schöpfer entgegen, bringt ihm wahrhaftige „Kinder“ zurück, Wesen, die auch seine Allmacht ursprünglich so nicht erschaffen konnte, weil er ihren Willen frei gemacht hat.

Somit wird begründet, inwiefern der göttliche Heils- und Erlösungsplan gleich zwei Aspekte enthält. Zunächst die Rückführung allen einstmals gefallenen Geistigen und im Zuge dessen die „Vergöttlichung“ dieses zurückgekehrten Wesenhaften durch eigenen freien Willensentscheid - was zudem auch für die Möglichkeit des Erreichens der Gotteskindschaft für das nicht gefallene Geistige in gleichem Maße zutrifft. | Weiter zum nächsten Kapitel |

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