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Authentisches Wort

oder
Wie entsteht ein Mythos?

Autor: Franz-Josef Davids              13. Juni 2002

  
 

Bertha Dudde hat in ihrer Autobiographie ihre Auffassung über Empfang und Bedeutung ihrer Kundgaben dargelegt. Sie sah ihre empfangenen Kundgaben als authentisches Wort Gottes an, das u.a. auf die entsetzliche geistige Not unserer Zeit hinweist und auch die möglichen Folgen dieser Not offenbart.

Für Bertha Dudde war einfach klar und sicher, daß diese Kundgaben göttlich inspiriert waren, ja mehr noch …. göttliches Diktat waren.

Keinem ernsthaft interessierten Leser der Niederschriften durch Bertha Dudde bleibt es auf Dauer erspart eine Entscheidung zu treffen.

Mißt er den Kundgaben göttliche Autorität bei, weil er ihren Ursprung erkennt, - trotz zunächst möglicher Unverständlichkeiten, Widersprüchen und sonstiger Zumutungen -, oder lehnt er diese Vorstellung ab und sieht in Bertha Dudde eine Schriftstellerin, die eine seltsam paranormale Begabung hatte?

Diese Entscheidung ist ein Prozeß, der den Menschen an seinem ersten und letzten Lebensimpuls trifft, der letztlich die Persönlichkeit des Menschen ausmacht.

Die dann gewählte Entscheidung bestimmt „alles Weitere“ und ist deshalb so grundlegend.

Kann sich ein heutiger Leser nicht auf die göttliche Inspiration der Kundgaben einlassen, dann trennt dieser Leser seine Wahrnehmung fundamental von der Wahrnehmung und Wirklichkeit Bertha Duddes.

Dann kann er auch annehmen, daß Bertha Dudde in ihrer Autobiographie nicht ganz aufrichtig und wahrhaftig war oder einer wie auch immer gearteten Täuschung erlegen war.

Die Kundgaben können dann immer noch beeindruckend sein in ihrem vermeintlich zeitgeschichtlichen wie theologischen Inhalt, aber die sanft wirkende Kraft und Autorität, die sich für denjenigen ergibt, der sie als das Wort Gottes erfährt, prallt an solchen Lesern ab.

Ihrem Verstand und ihrer teuer erworbenen Bildung vertrauen jene Studierenden ohnehin mehr als allen Aussagen der schlesischen Schneiderin Bertha Dudde in ihrer Autobiographie.

Nochmals, wir haben es mit fundamentalen Unterschieden in der Wahrnehmung zu tun.

Wer sich für die Glaubensannahme entscheidet, daß die Kundgaben göttlich inspiriert sind, läßt etwas an sich herantreten und wirken, das seelisch geistige Ressourcen erneuert, erweitert und sogar heilt.

Das ist aber wahrnehmbar nur für denjenigen, der will und begreift, daß er in diesen Kundgaben Jesus Christus Selbst zu Wort kommen läßt!

Für diesen Leser können die Kundgaben zu einer unmittelbaren Seelsorge Gottes werden.

Für diesen Leser entfalten die Kundgaben ihre Kraft, - weil er sie liest, - weil er ihre Kraft an sich zuläßt, - weil er den Geist der Kundgaben auf sich ungefiltert, vorurteilslos und widerstandslos einwirken läßt.

Diese so scheinbar banale Aussage will vermitteln, daß auch noch so viele Kommentierungen, kluge, unkluge, wahre oder falsche Hinweise zu und über das Werk durch Dudde doch eines nie ersetzen können: das Selbstlesen.

Nichts wäre deshalb unklüger und fataler als aufgrund von Kommentaren und sonstigen Meinungsäußerungen Dritter zum Werk, sich nach der Lektüre solcher Kommentierungen selbstgenügsam zurückzulehnen in der Annahme, ja nun wirklich über „Dudde“ aufgeklärt zu sein.

Eine solche Annahme ist so falsch, geht an der Wirklichkeit und Absicht der Kundgaben so folgenschwer vorbei, daß auf diesen Irrtum nicht deutlich genug hingewiesen werden kann.

Die Kundgaben fordern und bilden den mündig gewordenen Leser, der sich nicht vor die Alternative stellen läßt, die Kundgaben entweder als Mythos und Metapher oder als wortgetreue naturalistische Beschreibung endzeitlichen Geschehens anzusehen.

Eine einseitige Interpretationsfestlegung nimmt dem vorurteilslosen Leser die Freiheit, die er braucht, um das eigentlich spezifisch Neue dieser Offenbarung zu ertasten.

Durch diese Festlegung besteht die Gefahr, daß alte Erkenntnisstrukturen aktiviert und gepflegt werden, die nicht das erreichen - oder sogar eher verhindern -, worauf die Kundgaben insgesamt als allererstes abzielen, …. die geistige Not jedes einzelnen Menschen aufzuzeigen und aufzuheben.

Gehen Sie nicht in diese Falle!

Originalkundgaben –►     BD. 5427     BD. 5080

 
 

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